Die Via Claudia wurde vor circa 2000 Jahren von den Römern als erste Gebirgsstraße der Alpen geplant und gebaut. Von der temperamentvollen Hauptstadt Bozen mit ihren warm leuchtenden Porphyrfelsen, auf denen sich reihenweise die Weinstöcke des berühmten Lagrein an steile Hänge heften, starten Sie Ihre Radreise und machen sich entlang des Etsch-Flusses auf, das charmante Trentino zu erkunden. Per Transfer verlassen Sie die Stadt Trento und radeln in der berühmten Valsugana-Thermenregion entlang des Brenta-Flusses, der Sie beinahe bis Feltre begleitet. Im Rücken die anmutigen Hügel des weltberühmten Prosecco-Anbaugebiets von Valdobbiadene, führt Sie ihr Weg durch beschauliche Ortschaften und historisch bedeutsame Städte wie Treviso, bevor Quarto d’Altino das Ziel Ihrer Reise ankündigt. Mit der Bahn erreichen Sie direkt das Zentrum von Venedig und dem ausgiebigen Flanieren in der Serenissima mit ihren Palazzi und Kunstschätzen steht nichts mehr im Wege.
1. Tag: Individuelle Anreise nach Bozen
Willkommen in Südtirols Landeshauptstadt.
2. Tag: Bozen > Ferienregion Castelfeder, ~30 km
Im Bereich der Südtiroler Weinstraße führen die ersten Radkilometer entlang von Weinbergen über Eppan leicht bergauf bis Kaltern, um dann bereits zum idyllisch gelegenen Kalterer See hinunter rollen zu können. Nach einem gemütlichen (Sonnen)bad am See ist dann nur noch ein kurzes Stück bis in die kleine Stadt Auer zu radeln.
3. Tag: Ferienregion Castelfeder > Trient, ~50 km
Weiter führt die Route zunächst entlang der Etsch durch Obstgärten bis Salurn, wo das deutschsprachige Südtirol endet. Das Ende der Etappe ist dann in Trient, wo Sie von der sehr sehenswerten Altstadt mit Dom und Schloss Buonconsiglio empfangen werden.
4. Tag: Trient > Feltre, ~65 km
Kräfteschonend beginnt der Tag mit einem Transfer ins Valsugana, um ab Levico Terme auf dem sehr schönen, neu angelegten Radweg entlang dem Brenta-Fluss über Borgo Valsugana bis Primolano zu radeln, wo der Brenta-Radweg verlassen wird. Von dort aus führt die Route entlang einer Straße bei gut bewältigbarer Steigung zunächst ein Stück bergauf, um dann über Arsie und Fonzaso schließlich die historisch sehr bedeutende Stadt Feltre zu erreichen.
5. Tag: Feltre > Pieve di Soligo, ~50 km bzw. 60 km via Praderadego-Pass
Zwei mögliche Routen führen heute ans Ziel: entweder mit nur ein paar kürzeren Steigungen (dafür kurz nach Feltre für ~6 km mit mehr Verkehr) entlang der berühmten Prosecco-Weinbaugebiete oder sehr sportlich über Lentiai und den beeindruckenden Praderadego-Pass (~900 Hm). In jedem Fall bildet das ruhige Städtchen Pieve di Soligo einen idealen Ort zur Entspannung und Erholung.
6. Tag: Pieve di Soligo > Quarto d’Altino/Venedig, ~65 km
Einmal heißt es noch in die Pedale treten, bis die Lagunenstadt Venedig erreicht ist.
Und der Weg dorthin hat nochmals wirkliche Highlights zu bieten. Bald nach Pieve di Soligo, noch inmitten der
Prosecco-Hügel thront das imposante Castello San Salvatore und nach einem kurzen, stärker befahrenen
Straßenabschnitt bei Ponte Priula erreichen Sie die „Kunst- & Radicchiostadt“ Treviso.
Der letzte Radwegabschnitt führt Sie dann bis Quarto d’Altino - eine kleine Stadt ganz in der Nähe des
ursprünglichen Ausgangspunktes der historischen Via Claudia Augusta.
Hier hat das Fahrrad ausgedient und Sie können entspannt mit dem Zug in einer ca. 20 Minuten dauernden
Fahrt zum Bahnhof Santa Lucia in Venedig kommen. Von dort aus lassen sich die unzähligen engen Gassen bis
hin zum Piazza San Marco ideal zu Fuß erkunden. Natürlich könnte als Belohnung für die vielen geradelten Kilometer auch eine romantische Gondelfahrt folgen …
7. Tag: Individuelle Heimreise oder Verlängerung








