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Mont Ventoux - der „Windumbrauste“

Wem der Wettergott gnädig ist, dem zeigt sich der Mont Ventoux schon von weitem: ein vulkanischer Kegel, der sich mächtig mitten in der Provence erhebt. Dabei ist er gar nicht mal so hoch, liegt noch deutlich unterhalb der 2000-Meter-Marke. Aber der Mont Ventoux ist nun einmal der höchste unter seinesgleichen weit und breit und der Symbolberg der Provence.

Bereits die Kelten sollen ihn als Sitz des Windgottes verehrt haben. Und dass die Winde, an denen die Provence ja so reich ist, hier zu Hause sind, wussten auch die Römer. „Mons ventuosus“ nannten sie ihn – den windigen Berg.

Man vermutet, dass er bereits sehr früh schon zu Fuß entdeckt worden ist. Als sicher gilt, dass der italienische Dichter Petrarca ihn – gemeinsam mit seinem Bruder – im Jahre 1336 bestiegen hat. Nicht als erster, aber als erster hat er über die Bergtour berichtet: „Zuerst stand ich, durch einen ungewohnten Hauch der Luft und durch einen ganz freien Rundblick bewegt, einem Betäubten gleich", so schrieb er, völlig fasziniert von diesem Erlebnis.

Auch Radfahrer sind von diesem Berg begeistert. 1951 wurde der Mont Ventoux zum ersten Mal in den Streckenplan der Tour de France aufgenommen. Seitdem gehört er neben dem Col du Galibier, dem Col du Tourmalet und dem Anstieg nach L’Alpe d’Huez zu den „heiligen Bergen“ der Tour.

Wer in der Provence weilt, sollte nicht versäumen, sich die Landschaft auch vom Gipfel des Mont Ventoux aus, auf dem heute übrigens ein Observatorium befindet, anzuschauen. Nicht immer reicht der Blick so weit, wie ihn Petrarca und seine schwärmerischen Nacheiferer beschrieben haben. Aber der Gipfel ist einer der wenigen Orte, von dem man bei sehr gutem Wetter das Mittelmeer und die Gipfel der Alpen und der Pyrenäen sehen kann. Die besten Aussichten auf eine gute Aussicht hat man in den frühen Morgenstunden, bevor die Atmosphäre sich mit Dunst auffüllt, oder auch zur Zeit des Sonnenuntergangs.

Den Mont Ventoux per Rad erleben kann man auch auf der Original France-Bike-Tour „Provence Lubéron“. Auf Wunsch werden die Radler den Berg hinauf transportiert und können dann die Abfahrt in vollen Zügen genießen.

(Foto: pixabay)

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